Marion Götz

Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses
der Stadt Friedberg/Hessen

Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung hat die Kreisstadt Friedberg/Hessen das Angebot der Stabsstelle für Nicht-Schutzschirmkommunen genutzt und eine Analyse des städtischen Haushalts beauftragt. Deren Ergebnisse sind uns in einer Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses sehr ansprechend aufbereitet präsentiert und umfassend erläutert worden. Von besonderem Interesse war dabei der interkommunale Kennzahlenvergleich. Dieser hat es uns ermöglicht, die hiesigen Verhältnisse im direkten Vergleich mit Kommunen entsprechender Größe und Struktur zu betrachten und verschiedene Best Practice-Beispiele kennenzulernen.

Die Präsentation der Ergebnisse und die nachfolgende gemeinsame Erörterung mit den Vertretern der Stabsstelle und des Landesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung sind fraktions-übergreifend auf sehr gute Resonanz gestoßen. Unabhängig von der viel diskutierten Frage und Forderung einer auskömmlichen Finanzausstattung für die hessischen Kommunen wurde einhellig das Angebot einer derartig fachlich fundierten und zudem für die Stadt kostenfreien Beratung von unabhängiger Stelle begrüßt. Die aus der Beratung resultierenden Erkenntnisse haben sich auch in den anschließenden Haushaltsberatungen an unterschiedlichen Stellen niedergeschlagen.

Wir bedanken uns bei dem Leiter der Stabsstelle, Herrn Claus Spandau, und allen weiteren an der Beratung Beteiligten für ihre qualitätsvolle Arbeit. Wir werden dieses Angebot jederzeit weiterempfehlen.